Wo ist denn nur der Sommer?

quelle: flickr.com von picselette
Wieder einmal war es so weit. Ich öffne die Tür und sehe, dass es regnet. Also was macht man(n) da? Genau, er wartet. Mann will ja nicht nass werden. Aber weil Mann Termine hat, musste er schließlich doch raus. Auf Bahnfahren hatte er allerdings keine Lust und so schwang er sich doch auf sein Fahrrad – trotz des Regens.
Entgegen seiner Annahme, regnete es natürlich die ganze Zeit, die er unterwegs war. Gelegentliches Unterstellen machte es nicht besser. Bäume und Häuserdächer boten zwar ein wenig Schutz, aber konnten das Unheil nicht aufhalten.
Die Destination erreichte er in einer tollen Zweifarbenoptik, wobei die Vorderseite eine dunklere Farbe annahm, als die Rückseite. Woran könnte das nur liegen? Vielleicht an den gefühlten zehn Milliarden Liter Wasser, die sich ihren Weg auf, in und durch seine Kleidung bahnten. Die Regenjacke brachte ihm zwar einen guten Schutz am Oberkörper, aber die blue Jeans stellte sich als eine doch eher unglückliche Wahl heraus. Der schon angesprochene Wolkenbruch ließ seinen Zorn sozusagen besonders an der Beinkleidung aus. Aber nach guten zwei Stunden ist die Hose nun wieder trocken. Wenn er jetzt aus dem Fenster schaut, dann regnet es noch immer.
Aber wofür das Ganze? Wird der Rückweg genauso feucht-fröhlich? So wie ich diesen „Sommer“ oder den Herrn „Wetterfrosch“, „Wettergott“ oder wen auch immer kenne, der/die/das für das Wetter zuständig ist, wird es auch in etwa sieben Stunden wieder wie aus Eimern schütten.
Irgendwann macht es nicht nur Mann keinen Spaß mehr. Irgendwann ist einfach Schluss. Irgendwann kann auch mal die Sonne scheinen. Irgendwann kann es auch mal nicht regnen. Das wäre schon ein Anfang…DANKE
